Nach dem Frühstück mussten wir uns wieder auf den Weg machen. Jeden Tag eine andere Stadt, andere Menschen, andere Unterkünfte. Die Radsportler bereiten sich stets zeitgerecht auf die bevorstehende Tour vor. Nach der technischen Kontrolle erfolgt bei vielen Bikern auch noch ein Fahrradputz, sodass die „Diva“ in Hochglanz auf die Tour gehen kann. Auffallen um jeden Preis,... dass ist die Sache wert! Unsere heutige Etappe führte uns von Regensburg nach Donauwörth. Nachdem wir wieder mit Polizeibegleitung durch die Regensburger Innenstadt geführt wurden, nahm der Tross Geschwindigkeit auf. Schließlich mussten wir zeitgerecht am Anleger in Kehlheim sein, denn wir wollten vom Rennrad aufs Schiff wechseln. Die dortige Delegation des Weissen Rings empfing uns herzlich und mit guten Wünschen für die Weiterfahrt. Alle Teamteilnehmer genossen die Schiffsfahrt durch den Donaudurchbruch im Altmühltal. Eine gute Gelegenheit, einmal die Seele baumeln zu lassen und sich von der atemberaubenden Natur berieseln zu lassen. Am Kloster Weltenburg trafen wir auf die Besatzung der Begleitfahrzeuge, die sich genussvoll dem Klosterkuchen und –kaffee hingaben. Die Weiterfahrt nach Bad Gögging war flott und von routinierter Gelassenheit. Immer mehr harmoniert das Team, Kommandos werden befolgt, Absprachen eingehalten.
Nun hieß es kräftig in die Pedale zu treten. Ein großes Lob und Dankeschön ging heute an die beiden Wind-Breaker „HaPe“ (B.O.C. Friedrich-Ebert-Damm) und Thomas K. (Wasserschutzpolizei), die über 50 Kilometer vorne fuhren und das Tempo perfekt für das Team abstimmten. Nächster Termin: Neuburg an der Donau! Vom Bürgermeister und der hiesigen Delegation des Weissen Rings wurden wir mit Butter-Laugenbrezeln und Getränken begrüßt. Ein Gruppenfoto auf dem Rathausbalkon wurde gefertigt und weiter ging die Fahrt in Richtung Donauwörth. 35 Kilometer waren nun noch zu bewältigen... welliges Terrain, kleine Berge, kurze Anstiege ließen die Radfahrer nun doch ein wenig fluchen, denn die letzen „Körner“ waren nach fast 140 Kilometern und der Anstrengungen der letzten Tage verbraucht. Vielen Dank an den Kollegen aus Ingolstadt, der uns mit blauem Blinklicht hervorragend durch den Freitagnachmittagverkehr lotste.
Fazit des Tages: die Kräfte lassen nach, die Stimmung ist gut, Wehmut stellt sich ein. |
Fotos: © Valentina Fuchs |